Bio von Bertho Janssen

Genie an der Arbeit – bitte nicht stören
Schmiedeeiserne Treppengeländer

Mein Großvater war Schmied. Sein Diplom hatte von der Schmiedeschule in Anderlecht. Damals war dies sehr ungewöhnlich. Wenn auch in unserer Gegend jedes Dorf seinen eigenen Schmied hatte. Seit dem zwöften Jahrhundert war so eine Schmiede ein vertrautes Bild.
Ich habe meinen Großvater nie gekannt, aber meine Onkel haben mir von ihm erzählt.
Die Schmiede meines Großvaters wurde inzwischen leider abgebrochen und verkauft.
Später habe ich selber wieder mit einer kleinen Werkstatt angefangen, die ich nach und nach ausgebaut habe.
Bei einem Schmied in einem Nachbardorf habe ich gesehen, wie er dieHufeisen für Pferde machte. Der Geruch, der dabei entstand, der Amboss und die Geräusche bei der Arbeit – dieses ganze Ambiente hat mich total fasziniert. In meinen jungen Jahren besuchte ich gerne monomentale Gebäude in Brüssel, Paris und Wien. Von der wunderschönen Handwerkskunst, die man in den historischen Gebäuden zu sehen bekommt, kann man sich eine dicke Scheibe abschneiden. Auch auch auf den großen Handwerksmessen in Belgien und über die Landesgrenzen hinaus finde ich meine Inspiration. Und sogar wenn ich mit meiner Frau auf einer Terrasse in der Sonne sitze, beobachte ich aufmerksam alle Formen und Zeichnungen. Denn selbst die verrücktesten Dinge können die Phantasie anregen. Meine Leidenschaft gehört der Schmiedearbeit. Ich habe schon tonnenweise Eisen und Schablonen weggeworfen, um neue Dinge in perfekten Verhältnissen auszuarbeiten. Ich versuche mich auch immer an Kreationen, die nicht leicht zu kopieren sind: ein Chefkoch gibt auch nicht gerne seine Küchengeheimnisse preis.
Letztendlich muss man sich selbst alles beibringen. Ein permanentes Experimentieren mit neuen Materialien, neuen Formen und anderen Kombinationen. Ook ideeën uitwisselen met buitenlandse collega’s is enorm verrijkend. Dafür bin ich ihnen dankbar.

Das schönste Schmiedeeisen fand man früher in Frankreich. Denken Sie nur an die Schlösser in Versailles, an Louis VX und Louis XVI. Heute hat Schmiedeeisen dort viel von seinem Glanz verloren. Es ist vor allem Serienarbeit geworden. Die handwerkliche Kunst ist ein wenig in den Hintergrund gerückt.
In unserer Schmiede versuchen wir, es wieder zur Geltung zu bringen. Und diese Einstellung macht sich auch bezahlt. Wir haben bereits Aufträge für Spanien, Portugal, Schweden und den Kongo ausgeführt. Menschen, die Wert auf die hervorragenden Eigenschaften von handwerklicher Schmiedearbeit legen, kommen von Nah und Fern.
Am schönsten sind die Aufträge, bei denen sich die Kunden mit eigenen Ideen und Entwürfen einbringen. Für mich ist es darum auch immer wieder eine Herausforderung, die Wünsche möglichst getreu zu realisieren. Denn wir sind stets bemüht, die eigenen Grenwen auf der Suche nach Perfektion zu veregen.

Ich habe seit mehreren Jahren keinen Urlaub mehr gemacht. Immer wieder kamen große Projekte dazwischen, die rechtzeitig fertig sein mussten. Aber meine Arbeit ist zugleich auch meine Freiheit. Nur am Sonntagnachmittag gehe ich mit meinen Hunden in die Natur. Eine kurze Erholung und Sauerstoff für den nächsten Auftrrag tanken.

Schmied

Eisen wird geschmiedet
Pferd steht still, wartet geduldig
Auf Form von Glück.

(anonym)

Rufen sie an +32 12 45 47 84 oder mailen Sie mir info@smeedwerkberthojanssen.be

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