In der Schmiede

Kommen Sie herein, und verweilen Sie ein wenig
In der schmiede

In meiner Schmiede bekommen Treppengeländer, Balustraden und Geländer ihre endgültige Form aus Schmiedeeisen. Die Schnörkel und zierlichen Linien warten in jeder Ecke.

Hier ist mein Lieblingsort. Aber auch andere Menschen kommen hier gerne. Sie sagen: Einem Schmied bei der Arbeit in seiner Schmiede zuzusehen ist immer etwas Besonderes und kitzelt alle unsere Sinne. Eigentlich logisch, mit dem Geruch der Flammen und des Feuers, in denen das Eisen erhitzt wird. Mit der Musik der Hammerschläge auf das glühende Eisen. Mit dem Blasebalg immer in der Nähe.

Routine gibt es hier kaum. Unser jahrhundertealtes Handwerk verlangt viel Erfahrung. Aber auch Erfindungsgeist, denn in diesem Beruf gibt es keine fertigen Rezepte unnd keine Maschinen. Alles muss man selbst anfertigen.

Früher wurde alles ineinander geschagen. Heute wird auch viel aneinander geschweißt.

Manche Kreationen zeichne ich auf den Boden der Schmiede. So leistet mir meine Phantasie immer Gesellschaft.

Neben meinem Arbeitsplatz habe ich ein separates Atelier, wo ich meine Skizzen und Entwürfe für die verschiedensten Projekte aufbewahre. Ich liebe mein Fach, und die Zeichnungen sind meine stillen Zeugen. Großzügige Anwesen im Grünenpanden mit üppigen Gartenzäunen, charmante Fassaden mit wunderschönen Balkonen – zusammen bedeuten Sie für mich ein Museum der Hingabe und Kreativität.

Alle Stile finden hier Anwendung: Renaissance, Barock, Jugendstil.

Hinter der Schmiede steht unser Ausstellunggsraum mit Beispielen von Toren und Gartenzäunen. Zwar wollen Kunden ihre ganz persönlichen Kreationen, aber hier gewinnen sie schon einen ersten Eindruck: die Dicke der Stäbe, die Anwahl der Bögen und Ornamente, die verschiedenen Bearbeitungen des Eisens – alles strebt nach Harmonie und Gleichgewicht.

Ein Besuch lohnt sich. Vereinbaren Sie einen Termin! Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Der Schmied

Ich hör' meinen Schatz,
Den Hammer er schwinget,
Das rauschetm das klinget,
Das dringt in die Weite
Wie Glockengeläute,
Durch Gassen und Platz.

Am schwarzen Kamin,
Da sitzet mein Lieber,
Doch, geh` ich vorrüber,
Die Bälge dann sausen,
Die Flammen aufbrausen
Und lodern um ihn.

Autor: Ludwig Uhland (1787-1862)

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